Buchvorstellung

Vorsicht defekter Gurt: Renault ruft Kangoo II in die Werkstatt

Shop

Rezension

Buchvorstellung

Sicherheit für europäische Verbraucher: Rapexbericht 2010

Shop

Rezension

Buchvorstellung

Buchempfehlung zum Qualitätsmanagement

Shop

Rezension

Buchvorstellung

Geschäftseinbrüche vermeiden

Shop

Rezension

Buchvorstellung

Einbruchschutz-Lexikon

Shop

Rezension

Buchvorstellung

Klassiker der Wirtschaftsliteratur - frei zugänglich im Internet

Shop

Rezension

Buchvorstellung

Produkthaftpflichtversicherung

Shop

Rezension

Buchvorstellung

Praxishandbuch Krisenkommunikation

Shop

Rezension

Fälschungen & Plagiate - Montag, 28.06.2010 11:59

Internationales Schutzabkommen gegen Produktpiraten

Über das seit 2008 diskutierte Schutzabkommen „ACTA“ (Anti-Piraterie-Abkommen) wird am heutigen Montag in Luzern beraten. Gemeinsam soll der milliardenschwere Verlust aus dem Schwarzmarkt mit den USA, Kanada, Japan, Schweiz, Australien, Neuseeland und einigen Schwellenländern der EU eingedämmt werden.

Die jährlich zunehmende Zahl der an den Außengrenzen beschlagnahmten Waren steigt. Es vergeht keine "Internationale Messe" ohne Einsatz der Zollfahndung. Viele Punkte des Abkommens sind nach wie vor strittig, insbesondere die Anwendung der Methoden zur effizienten Bekämpfung der Produktpiraterie.

Für diese Verhandlungsrunde wird noch kein Abschluss des Abkommens erwartet, zumal der Bundesrat die Regierung im Mai aufgefordert hatte, zu verhindern, das durch das ACTA neues Recht verankert wird.

Im Übrigen müsste das EU-Parlament zustimmen. Kritisch sehen viele Parlamentarier die strafrechtsähnlichen Sanktionen gegen Provider, die als Hilfssheriffs und Erfüllungsgehilfen der Justiz missbraucht werden könnten.

Andererseits ist allen Beteiligten klar, dass es bei der heutigen Zersplitterung der Sicherheitsarchitektur nicht bleiben kann, um Schutzrechte wirksam durchsetzen zu können.

Der Identitätsdiebstahl, die Ausnutzung sozialer Netzwerke und die Pishing-Angriffe zeigen, dass die Täter zunehmend kommerziell unterwegs sind. Neben der Produktfälschung grassiert die Komplettfälschung ganzer Firmenportale im Internet. Die Kunden werden so direkt umgeleitet vom Originalhersteller weg auf die Internetseiten der Nachahmungsprodukte.

Über die Suchmaschinenoptimierung versuchen die Angreifer die Originalhersteller zusätzlich zu schädigen. Mit dem Google-Hacking beeinflussen die Täter die Reihenfolge der Suchergebnisse.

Die Online-Markplätze haben sich längst zu einer kritischen Größe entwickelt und verschärfen das Dunkelfeld der illegalen Aktivitäten.

Nach einer Befragung des Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) kamen 2010 nur 15% der Fälle ans Licht durch Reklamationen sowie Sicherheitsmängel. 31 Prozent der Produktfälschungen fielen über das Internet auf.

Mit Kommissar „Zufall“ ist den Produktpiraten und Hehlern von Diebesgut nicht mehr beizukommen, so Robert Eck vom Systemhaus r.o.l.a business solutions GmbH auf dem Key-Seminar 2010 in Kalkar.

Für den Kongress hatten die Spezialisten eine Auswertung vorgenommen zu den im Internet gehandelten Navigationsgeräten. Das Ergebnis war verblüffend. Neben den Markenherstellern, den sogenannten Top-Sellern, hatte sich eine Vielzahl von Anbietern etabliert, deren Angebote und der Umsatz mit funktionsfähiger gebrauchter sowie neuwertiger Ware erstaunlich hoch ist.

Nach der Transformierung der Daten zur graphischen Analyse wurde schnell deutlich, dass die Ware von ständig wechselnden Standorten im Netz angeboten wurde und diese nicht zum Vertrieb des Herstellers gehören.

An dem Einsatz von Standardsoftware zur Analyse von Auktionsplattformen kommen selbst kleine mittelständische Unternehmen nicht mehr vorbei, so Eck. Viele Firmen reagieren leider erst bei einem spürbaren Absatzrückgang. Dann geht es nur noch um Schadenbegrenzung.

Kategorien: Fälschungen & Plagiate

Tags: Authenzität, Betrug, BSI, Bundeslagebild, Crime, Datenklau, EDV- und Onlinerecht, Etikettenschwindel, Etikettierung, Fälschung, Firmenhülle, Forensic, Geschmacksmuster, gutgläubiger Erwerb, Handel unter fremden Namen, Identitätsfälschung, Identitätsschwindel, Information Security Management, Internetauktion, Internetkriminalität, Konsumentenschutz, Kopierschutz, Ladungsdiebstahl, Markenpiraterie, Markenschutz, maschinelle Betrugserkennung, Nachahmung, Plagiate, Plagiate-Schmuggler, Produkthaftungsgesetz, Produktqualität, Produktrückruf, Produktschutz, Produktsicherheit, Produsa, Rückgewinnungshilfe, Risikominimierung, Sicher im Internet unterwegs, Sicherheitskreislauf, Sicherstellung, Spurensicherung, Stichproben, Vermögensrückgewinnung

Produsa - Newsportal und Archiv zur Produktsicherheit, Schadenaufklärung und Produktrückrufen

 

Bringen Sie mit Produsa dem Newsportal für mehr Produkt-Sicherheit und Aufklärung Ihr Eigenkontrollsystem auf den aktuellsten Stand. Vertiefen und aktualisieren Sie Ihre Kenntnisse. Lernen Sie durch frühzeitige Information präventive und gleichzeitig kostengünstige Lösungen kennen. Nutzen Sie unser Praxiswissen.

Welche Idee steckt hinter Produsa?

Wir wollen als Netzwerk interessanter Gesprächspartner sein und stehen für mehr Fairplay in der Produktsicherheit, Produktaufklärung, Sachmängelhaftung, Schadenaufklärung und den Möglichkeiten eines transparenten Schadenausgleich.

Wir zeigen Präsenz und verstehen uns als Kommunikationsdesigner zwischen Verbraucher,Handel und Hersteller.

Kundenzufriedenheit

Nur wenige Unternehmer wissen, was der beste Kritiker ihres Geschäfts -der Kunde- wirklich denkt. Das hat zur Folge, dass die Wünsche der Kunden unerkannt bleiben und eine Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen nicht stattfinden kann.

Wer ein gutes Kundenbeziehungsmanagement betreibt, bekommt treue Kunden, die gerne wiederkommen, auch im Falle eines Produktmangels.

Wer für andere Menschen aufrichtig Interesse zeigt, ist auch im Schadenfall überall willkommen.

In Produsa finden Sie Hinweise und Informationen zu Produkten aller Art. Über unsere Produktsuche erhalten Sie alle wesentlichen Informationen zu den verschiedensten Themenstellungen rund um Ihre Sicherheit. 

Rapex-Meldungen

Produsa ist offizieller Inhaber des Copyrights zur Veröffentlichung der deutschen Übersetzung der RAPEX-Meldungen – dem Schnellwarnsystem der EU für alle gefährlichen Konsumgüter, die von den einzelstaatlichen Behörden gemeldet wurden. In den Meldungen werden alle Informationen über das Produkt, der von ihm ausgehenden Gefahr und die entsprechenden Maßnahmen beschrieben, die in dem betreffenden Land ergriffen wurden. Produsa ist einer der wenigen deutschen Lizenznehmer und veröffentlicht Rapex-Meldungen exklusiv in deutscher Übersetzung.

Websites von ProVersicherer

Proversicherer
Crimereport
Versicherungstage