Betrug - Donnerstag, 12.05.2011 06:45
Betrugsfalle "Spontanreparatur"
Auch unter den Anbietern, die sich auf Parkplätzen von Baumärkten und Supermärkten positionieren gibt es in Einzelfällen schwarze Schafe. Diese sind von ihren seriös arbeitenden Kollegen auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden. So fingieren die Betrüger in einem unbeobachteten Moment Glasschäden an Windschutzscheiben, die es vorher am Fahrzeug jedoch nicht gegeben hat.
Nach der Rückkehr der Fahrzeugbesitzer wird diesen dann angeboten den Schaden sofort und vor Ort durch eine Glasreparatur zu beseitigen. Gelockt wird mit einer "unproblematischen" Abrechnung direkt mit dem Versicherer mit der gleichzeitigen Ersparnis der Selbstbeteiligung. Die "Reparatur" erfolgt dann meist qualitativ mangelhaft oder sogar im unerlaubten Sichtfeldbereich des Fahrers.
Betrugsfalle "Internetinserat"
Eine weitere Masche ist auch das Erschleichen von persönlichen Versicherungsdaten von Autobesitzern, die ihr Fahrzeug über ein Internetportal zum Kauf anbieten. Über die im Fahrzeuginserat vorliegenden Informationen nehmen die Betrüger telefonischen Kontakt mit dem Autoverkäufer auf. Sie täuschen Interesse an dem Fahrzeug vor und erschleichen sich im Verlauf des Gesprächs persönliche Daten des Verkäufers, Angaben zur Fahrgestellnummer, zur Fahrzeugversicherung und Details zum Deckungsumfang.
Mit diesen Informationen wenden sich die Betrüger an den Versicherer und geben sich als Autoglasreparaturfirma aus.
Die Behauptung:
Man habe an dem entsprechenden Fahrzeug im Auftrag des Fahrzeughalters einen Steinschlagschaden repariert und bittet nun um Regulierung des Schadens mit Überweisung auf das "Firmenkonto".
Eine gefälschte Abtretungserklärung des Fahrzeughalters wird gleichzeitig mitgeliefert. Der Fahrzeughalter bleibt dabei völlig arglos.
Betrugsfällen auf der Spur
Zur Erkennung, Aufdeckung und Bekämpfung von Betrugsfällen hat die Zurich Gruppe Deutschland eine eigene Abteilung gegründet.
"Ziel der Abteilung zur Bekämpfung von Versicherungsbetrug ist es die redlichen Kunden vor betrügerischen Machenschaften zu schützen", erklärt Rüdiger Hackhausen, Vorstand der Zurich Gruppe Deutschland und Experte für Betrugsbekämpfung.
So recherchiert das 50-köpfige Team nach Erkennen erster Betrugsanzeichen, ob sich der Anfangsverdacht erhärtet und nimmt direkt den persönlichen Kontakt mit den betroffenen Kunden auf.
"Bereits in den ersten Gesprächen wird eine Vielzahl von betrügerischen Fällen aufgedeckt. Zudem arbeiten wir im Konzern oft auch im internationalen Austausch, denn Versicherungsbetrug macht auch vor Ländergrenzen keinen Halt", erklärt Hackhausen.
"In unserer Arbeit kooperieren wir eng mit den Strafverfolgungsbehörden. Auch dies wirkt letztlich abschreckend und damit präventiv. So können wir im Interesse unserer redlichen Kunden bereits zahlreiche Erfolge aufweisen.
Allerdings gilt es den Betrügern und ihren immer neuen Maschen kontinuierlich auf der Spur und idealerweise einen Schritt voraus zu bleiben.
" Zurich Tipps zum Schutz redlicher Versicherungskunden:
Die Zurich Gruppe Deutschland gehört zur weltweit tätigen Zurich Financial Services Group. Mit Beitragseinnahmen (2010) von rund 7 Mrd. Euro, Kapitalanlagen von mehr als 31 Mrd. Euro und über 6.000 Mitarbeitern zählt Zurich zu den führenden Versicherungen in Deutschland. Sie bietet innovative und erstklassige Lösungen zu Versicherungen, Vorsorge und Risikomanagement aus einer Hand. Individuelle Kundenorientierung und hohe Beratungsqualität stehen dabei an erster Stelle.
Pressekontakt: Zurich Gruppe Deutschland Unternehmenskommunikation Bernd O. Engelien, Poppelsdorfer Allee 25-33 53115, Bonn, Telefon 0228 268 2725, Telefax 0228 268 2809, bernd.engelien@zurich.com www.zurich.de
Kategorien: Betrug
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