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Diebesgüter - Donnerstag, 14.07.2011 07:50

Bundeslagebild BKA: Organisierte Kriminalität

Die Eigentumskriminalität stellt mit einem Anteil von 11,9 % (2009: 14,3 %) nach der Kriminalität im Zusammenhang mit dem Wirtschaftsleben nunmehr den drittgrößten Kriminalitätsbereich dar. Ein Viertel der Verfahren in diesem Deliktsbereich wurde gegen von deutschen Staatsangehörigen dominierte Tätergruppen geführt (18 Verfahren).

Sieben Verfahren richteten sich gegen polnisch dominierte Tätergruppen, sechs gegen litauisch dominierte Verfahren. Im Vordergrund standen (in 42 der 72 Verfahren) Kfz-Sachwertdelikte. Hauptsächlich wurden dabei Fahrzeuge in Deutschland entwendet und nach Polen und in die Tschechische Republik verbracht.

Die gemeldeten Schäden über alle Deliktsfelder der organisierten Kriminalität erreichten im Jahr 2002 mit 3,1 Milliarden Euro ihren absoluten Höchstwert.

2010 wurden die Schäden auf 1,6 Milliarden Euro und somit auf die zweithöchste Schadenssumme im 10-Jahresvergleich beziffert.

Obwohl inzwischen in über 90 % der OK-Verfahren Finanzermittlungen geführt wurden, gelang es lediglich in knapp 30 % der Verfahren, kriminell erlangtes Vermögen vorläufig zu sichern. Die Anzahl der OK-Tatverdächtigen stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 3,6 % auf 9.632.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kategorien: Diebesgüter

Tags: Kriminalitätsbekämpfung, organisierte Kriminalität

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