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Sicherheit für europäische Verbraucher: Rapexbericht 2010

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Betrug

Warnung an Studenten vor betrügerischen Wohnungsvermittlern

Der Beginn des Wintersemesters an den Hochschulen naht - gleichzeitig steigen die Zahlen eines Kriminalitätsphänomens, von dem hauptsächlich junge Studenten betroffen sind. Die jungen Leute fallen auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum Betrügern zum Opfer.

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TAGS: Betrügerbande, Betrug, Betrugsdelikte, Betrugsfälle, Betrugswelle

Kölner Kripo warnt vor Autoverkäufen im Internet mit sichtbarem Nummernschild

Die Kripo Köln befasst sich mit rund 150 Strafanzeigen von betroffenen Autoverkäufern , so Lutz Flaßnöcker. Die Masche der Täter zielt auf das Ausspähen der Daten, insbesondere der Kfz-Versicherung, ab. Der vermeintliche Kaufinteressent meldet sich per Telefon und fragt geschickt nach den Kosten für die Fahrzeugversicherung. Wenige Stunden später werden dem Versicherungsinstitut Phantomrechnungen eingereicht zu Schadenfällen (z. B. Glasbruchrechnungen).

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TAGS: Abzockfallen, Betrugsprüfung, Betrugswelle, Datendiebe, Datenmissbrauch, Glasbruchschäden, Verdachtsermittlung, Versicherungsmissbrauch

Betrugsmasche - Vorsicht bei telefonischen Gewinnversprechen

UNTERFRANKEN. Aus aktuellem Anlass warnt das Polizeipräsidium Unterfranken erneut vor einer Betrugsmasche. Mit Anrufen, bei denen ein Geldgewinn versprochen wird, versuchen derzeit Betrüger, angebliche Gebühren für die Gewinnauszahlung zu ergaunern. Die Geschädigten werden hierbei aufgefordert, über einen digitalen Bezahldienst Zahlungen vorzunehmen. Im aktuellen Fall erhielt ein 72-jähriger Würzburger einen Telefonanruf eines angeblichen Mitarbeiters von UKASH.

Der Anrufer überbrachte die frohe Botschaft, der Rentner habe 69.000 Euro gewonnen und der Geldtransporter sei auch bereits unterwegs. Um das Geld zu erhalten, müsse der Senior nur noch sogenannte UKASH-Voucher im Wert von 600 Euro bei einer Tankstelle kaufen und diese dem Fahrer des Geldtransporters übergeben.

Der Anrufer forderte den Mann zusätzlich auf, die Codes der Gutscheinkarten per Telefon an eine Nummer mit der Vorwahl 0041 zu übermitteln. Glücklicherweise schöpfte der 72-Jährige schnell den Verdacht, dass hier Betrüger zu Gange sind. Er handelte richtig und informierte sofort die Polizei. Ein finanzieller Schaden blieb dem Rentner somit erspart.

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TAGS: Abzockfallen

Versicherungsbetrug (k)ein Kavaliersdelikt

Rund vier Milliarden Euro gehen der Versichertengemeinschaft jährlich nach Schätzungen des GDV durch Versicherungsbetrug verloren. In jedem zehnten Schadenfall liegt ein Betrugsverdacht nahe und erfordert erhöhte Wachsamkeit sowie Aufklärungsarbeit der Versicherer. Aufgrund einer aktuellen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) gaben vier Prozent der befragten deutschen Haushalte zu, in den vergangenen fünf Jahren ihren Versicherer betrogen zu haben. Weitere sieben Prozent wissen von einem Versicherungsbetrug im Freundes- oder Familienkreis.

Jeder redliche Kunde zahlt den Betrug der anderen mit. Um die große Mehrzahl der Ehrlichen zu schützen, gehen die Versicherer gegen Versicherungsbetrug in die Offensive. Wie - dazu mehr im Interview in POSITIONEN.

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TAGS: Nicht mit mir, Versichertengemeinschaft, Versicherungen, Versicherungen mit Service, Versicherungsbarometer, Versicherungsbetrug, Versicherungsmissbrauch

Wolgast: Alte Betrugsmasche - Auto in der Türkei gewonnen

Ein in Wolgast wohnhafter 76-jähriger Rentner fiel auf eine gängige Betrugsmasche hinsichtlich eines in der Türkei gewonnenen Autos im Wert von 54.000 Euro hinein und überwies nach dem ersten Telefongespräch vom 08. Juli 2011 erst 669 Euro und dann 980 Euro auf zwei Konten in der Türkei. Letztere Summe übrigens, weil eine "Mitarbeiterin des Zolls in Hamburg" eine nochmalige Zahlung erbat. Eine weitere Forderung von 999 Euro veranlasste den Mann zur Anzeige.

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TAGS: Betrug, Betrugsdelikte, Betrugsfälle

Münster: Falsche Enkel unterwegs

Ältere Menschen in Münster werden wieder Opfer des sog. Enkeltricks. So wurde heute ein älteres Ehepaar zuhause von einem angeblichen Verwandten angerufen mit der Bitte, eine hohe Summe bereitzuhalten, damit er ein Auto finanzieren könne. Ein Freund werde das Geld später abholen. Dies geschah im Vertrauen auf die anrufende Person dann auch und bedeutete einen hohen finanziellen Schaden für die Opfer. In einem weiteren Fall waren die Täter nicht erfolgreich, weil die Angerufenen rechtzeitig misstrauisch wurden. In diesem Fall gab sich eine Anruferin sogar als Kriminalbeamtin aus.

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TAGS: Abzockfallen, Betrug, Enkeltrick, Opferhilfe, Opferschutz

LKA NRW warnt vor Skimming an Fahrscheinautomaten

Neue Begehensweise zur illegalen Erlangung von Kartendaten, Täter manipulieren jetzt auch Fahrscheinautomaten mittels Skimming-Technik.

Im Jahr 2010 kam es zu einem massiven Anstieg der Manipulationen von Geldautomaten, um an Magnetstreifendaten von Debitkarten (sog. EC-Karten) und die Geheimzahl (PIN) zu gelangen.

Allein in NRW wurden rund 1200 Fälle bekannt. Der Schwerpunkt beim Skimming liegt auch im Jahr 2011 bei Angriffen auf Geldautomaten. Die Täter erschließen sich aber immer neue Wege, um an die Kartendaten zu gelangen. An Bahnhöfen im Rheinland, Ruhrgebiet und in Ostwestfalen sind die ersten Fälle aufgetreten, bei denen sie Fahrscheinautomaten mit „Skimming-Technik“ präpariert haben.

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TAGS: Abzockfallen, Datendiebe, Datenklau, Datenmissbrauch, Datensicherheit, Fahrscheinautomaten, Geldautomaten, Skimming

Razzia gegen Versicherungsbetrüger

Köln

In den frühen Morgenstunden des 11. Mai haben Staatsanwaltschaft und Polizei Köln mehr als dreißig Wohnungen einer Betrügerbande in Köln und Bergheim durchsucht. Das Verfahren richtet sich derzeit gegen zwölf Beschuldigte im Alter zwischen 19 und 45 Jahren. Der Bande wird zur Last gelegt , seit März 2007 mindestens 23 Verkehrsunfälle vorgetäuscht zu haben. Anschließend kassierten die Beteiligten von der Versicherung für die „Schadensregulierung“ mehrere 10.000 Euro.

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TAGS: Auto & Verkehr, Autobumser, Autocrasher, manipulierte Verkehrsunfälle

Zurich warnt vor Glasbetrug

Bonn, 11. Mai 2011:

Mit provozierten Glasschäden oder fingierten Glasreparaturen werden immer mehr Autofahrer und ihre Versicherung abgezockt. Die Zurich Versicherung warnt vor immer häufiger auftretenden Betrugsdelikten durch fingierte Autoglasschäden. Die Betrugsmuster sind dabei durchaus vielfältig. Meist jedoch werden arglose und gutgläubige Autobesitzer vorsätzlich getäuscht, ihre persönlichen Daten erschlichen und ihre Unterschriften durch vermeintliche legal agierende Autoglasereien gefälscht.

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TAGS: Abzockfallen, Autoversicherung, Betrug, Betrugsdelikte, Betrugsprüfung, Betrugswelle, Glasbruchschäden, Kaskoversicherung, Kfz-Kriminalität, Konsumentenschutz, Kontodaten, Nicht mit mir, Unterschrift, Urkundenfälschung, Urteile

Zahlungskartenkriminalität 2010

Wiesbaden

Die Zahl der Angriffe auf Geldautomaten bewegt sich seit Jahren auf hohem Niveau. 2010 war nach einem Rückgang im Vorjahr wieder ein deutlicher Anstieg der Fallzahlen bei Manipulationen festzustellen.2010 wurden in Deutschland 3.183 Angriffe auf Geldautomaten registriert, was eine Steigerung von 55 % gegenüber dem Vorjahr (2.058 Angriffe) bedeutet. Dabei waren 1.765 verschiedene Geldautomaten das Ziel von Manipulationen, auch hier ist eine Steigerung im Vergleich zu 2009 zu verzeichnen, und zwar um 83 % (2009: 964 Automaten). Geldautomaten in stark frequentierten Bereichen wie Fußgängerzonen oder Bahnhöfen wurden mehrfach manipuliert.

Demzufolge wurden im Jahr 2010 schätzungsweise 190.000 Kartenkunden Opfer von Skimming-Delikten. Nach Schätzungen lag der daraus resultierende Schaden allein bei den Debitkarten bei rund 60 Millionen Euro und damit 20 Millionen höher als im Vorjahr (2009: 40 Millionen Euro).

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TAGS: Betrug, Betrugsdelikte, Betrugsfälle, Betrugsprüfung, Bin Raiding, Datenbanksystem, Datendiebe, Datenklau, Datenmissbrauch, Datensicherheit, Datensicherung, Geldautomaten, Kartenlesegerät, Kreditkarten, Skimming, Sperrnummern

Produsa - Newsportal und Archiv zur Produktsicherheit, Schadenaufklärung und Produktrückrufen

 

Bringen Sie mit Produsa dem Newsportal für mehr Produkt-Sicherheit und Aufklärung Ihr Eigenkontrollsystem auf den aktuellsten Stand. Vertiefen und aktualisieren Sie Ihre Kenntnisse. Lernen Sie durch frühzeitige Information präventive und gleichzeitig kostengünstige Lösungen kennen. Nutzen Sie unser Praxiswissen.

Welche Idee steckt hinter Produsa?

Wir wollen als Netzwerk interessanter Gesprächspartner sein und stehen für mehr Fairplay in der Produktsicherheit, Produktaufklärung, Sachmängelhaftung, Schadenaufklärung und den Möglichkeiten eines transparenten Schadenausgleich.

Wir zeigen Präsenz und verstehen uns als Kommunikationsdesigner zwischen Verbraucher,Handel und Hersteller.

Kundenzufriedenheit

Nur wenige Unternehmer wissen, was der beste Kritiker ihres Geschäfts -der Kunde- wirklich denkt. Das hat zur Folge, dass die Wünsche der Kunden unerkannt bleiben und eine Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen nicht stattfinden kann.

Wer ein gutes Kundenbeziehungsmanagement betreibt, bekommt treue Kunden, die gerne wiederkommen, auch im Falle eines Produktmangels.

Wer für andere Menschen aufrichtig Interesse zeigt, ist auch im Schadenfall überall willkommen.

In Produsa finden Sie Hinweise und Informationen zu Produkten aller Art. Über unsere Produktsuche erhalten Sie alle wesentlichen Informationen zu den verschiedensten Themenstellungen rund um Ihre Sicherheit. 

Rapex-Meldungen

Produsa ist offizieller Inhaber des Copyrights zur Veröffentlichung der deutschen Übersetzung der RAPEX-Meldungen – dem Schnellwarnsystem der EU für alle gefährlichen Konsumgüter, die von den einzelstaatlichen Behörden gemeldet wurden. In den Meldungen werden alle Informationen über das Produkt, der von ihm ausgehenden Gefahr und die entsprechenden Maßnahmen beschrieben, die in dem betreffenden Land ergriffen wurden. Produsa ist einer der wenigen deutschen Lizenznehmer und veröffentlicht Rapex-Meldungen exklusiv in deutscher Übersetzung.

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