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Dyson Deutschland zerstört chinesische Nachahmungen seines „Air Multipliers“

In einer beispiellosen Aktion ging das internationale, in Köln angesiedelte Unternehmen Dyson jetzt gegen chinesische Plagiate des Ventilators „Air Multiplier“ vor. Damit will Dyson, Erfinder der beutellosen Staubsaugertechnologie, des Händetrockners Airblade und der rotorlosen Air Multiplier Ventilatoren drastisch und öffentlichkeitswirksam auf das Problem der Patentverletzung hinweisen. 800 Stück der erst 2009 vorgestellten Weltneuheit „Air Multiplier“, einem völlig neuartigen Ventilator ohne Rotorblätter, wurden jüngst entdeckt und als Plagiate entlarvt. Dyson Deutschland ließ sich die minderwertigen Kopien daraufhin aushändigen und zerstörte diese nun auf dem Kölner Firmengelände mit einem Kranbagger.

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TAGS: Fälschung, Kopierschutz, Markenpiraterie, Markenschutz, Plagiate, Prüfzeichen, Produktbeobachtung, Produktfälscher, Produktfälschungen, Produktkennzeichnung, Produktpiraterie, Produktqualität, Produktsicherheit, Rückverfolgbarkeit, Regreß, Risikomanagement, Schadenbelastung, Schadenersatz

Advokat wegen Versicherungsmissbrauch verurteilt

Ein Rechtsanwalt aus dem Sauerland hatte sich nach dem Entzug seiner Zulassung am Freitag vom dem Landgericht Arnsberg zu verantworten. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Anwalt fast vier Jahre lang Rechtsschutz-Versicherungen betrogen habe und verurteilten ihn zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe.

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TAGS: Abzockfallen, Betrugsdelikte, Betrugsfälle, Betrugsprüfung, Beweissicherung, Rechnungsprüfung, Rechtsanwalt, Rechtsschutz, Regreß, Urteile, Versicherung

Leistungsfreiheit des Rechtsschutzversicherers wegen Betrugs und arglistige Täuschung

Für zwei Instanzen hatte ein Rechtsschutzversicherer zunächst die Kosten für die vom Versicherungsnehmer erfolglos betriebenen Prozesses auf Leistungen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung übernommen. Erst in dem Rechtsstreit stellte sich heraus, dass bei der Beantragung der Berufsunfähigkeitsversicherung eine arglistige Täuschungshandlung zum Gesundheitszustand vorlag. Der Rechtsschutzversicherer widerrief daraufhin seine Deckungszusage mit der Folge der Rückforderung von etwa 18.500 Euro an Prozesskosten

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TAGS: Arglist, arglistige Täuschung, Betrug, Rechtsprechung, Rechtsschutz, Regreß, Urteile, Versicherung, Versicherungen

Urteile - Feuerwerkskörper lässt Gebäudekomplex in Flammen aufgehen

(BGH, 18.09.2009, Az. V ZR75/08; OLG Stuttgart, 09.02.2010, Az. 10 U 116/09))

Dass eine Feuerwerksrakete nicht nur Freude, sondern auch viel Ärger verursachen kann, ist allgemein bekannt. Jedes Jahr brennen Gebäude, in die Raketen eingedrungen sind. In diesem Fall setzte eine Feuerwerksrakete einen Gebäudekomplex auf dem Bauernhof des Nachbarn, bestehend aus einer Scheune mit zahlreichen Nebengebäuden, in Brand. Statt gerade in den Himmel zu steigen, schwenkte die Rakete plötzlich ab und drang durch einen kleinen Spalt zwischen Außenwand und Dach in eine zwölf Meter entfernt stehende Scheune auf dem Nachbargrundstück ein, wo sie explodierte.

Dabei entstand ein Sachschaden von knapp einer halben Million Euro. Den regulierte der Feuerversicherer des Bauern zwar, nahm aber den Nachbarn, der die Rakete gezündet hatte, in Regress. Den rechtlichen Hintergrund erläutert die HUK-COBURG Haftpflichtversicherung.

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TAGS: Beweissicherung, Brand, Brandbilanz, Brandentwicklung, Brandfolgekosten, Brandgefahr, Brandrisiko, Brandschaden, Brandursachenermittlung, Haftpflichtversicherung, Haftung, Haftungsfallen, Hilfe im Schadenfall, Rechtsprechung, Rechtsschutz, Regreß, Urteile

Mithaftung an Sportstätten nicht ausgeschlossen (Fahrzeugschäden und Verletzungen)

Verkehrsteilnehmer, die beim Passieren eines Sportplatzes von einem verirrten Sportgerät getroffen werden, können unter Umständen eine Mithaftung bekommen.

Im gegenständlichen Fall hat das Landesgericht Detmold (AZ: 12 O 172/09) so entschieden:

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TAGS: Hilfe im Schadenfall, Kaskoversicherung, Regreß, Schadenersatz, Schadenfälle, Unfall, Unfallgefahr, Unfallversicherung, Urteil, Verletzungsgefahr, Verletzungsrisiko

Vorsicht Falle - Falsche Angaben im Antrag gefährden den Versicherungsschutz

Versicherungsmissbrauch durch Falschangaben ist kein Kavaliersdelikt, denn die Jedermanns-Kriminalität schädigt nicht nur die Geldbörse der jeweiligen Versicherung, sondern die Versichertengemeinschaft insgesamt.

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TAGS: Anfechtung, Arglist, arglistige Täuschung, Aufklärungspflichten, Betrug, Beweissicherung, Falschangaben, finanzieller Schaden, Provisonsbetrug, Rechtsprechung, Regreß, Verbraucherinformation, Versicherungsbetrug

Verletzung der Obliegenheiten bei Flucht vom Unfallort

Die unerlaubte Entfernung vom Unfallort führt zur Verletzung der Aufklärungs-Obliegenheit gegenüber dem KFZ-Haftpflichtversicherer, selbst dann, wenn der Unfallbeteiligte sich später aus eigenem Antrieb bei der Polizei freiwillig meldet. Im neuesten Urteil des Amtsgericht Berlin Mitte (AZ: 107 C 3279/09) wird darauf eingegangen, dass auch ein Schockzustand der Unfallverursacherin nicht ausreichend ist, um die Regressforderung des eigenen KFZ-Versicherers auszusetzen. Der Vorwurf, die vertraglichen Obliegenheiten vorsätzlich durch die Entfernung vom Unfallort verletzt zu haben, kann auch nicht mit der Aussage entkräftet werden, dass sie nach zweieinhalb Stunden selbst zur Polizei gegangen sei

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TAGS: Auto & Verkehr, Autoversicherung, Rechtsprechung, Regreß, Richterspruch, Unfall, Unfalluntersuchung, Urteile, Versicherungsschutz

Brillenkartell belastet auch Versicherungswirtschaft

Das Geschäft mit Brillen ist ein Milliardengeschäft. Die Abrechnung überteuerter Sehhilfen belastete bis 2004 Krankenkassen und Haftpflichtversicherer gleichermaßen. Nach dem Wegfall der Leistungen der Krankenkassen gingen die Preisabsprachen der Hersteller überwiegend zu Lasten der Haftpflichtversicherer oder spezieller Zusatzversicherungen. 

Wegen verbotener Preisabsprachen ermittelte das Bundeskartellamt gegen Rodenstock, Zeiss, Essilor, Hoya Lens sowie Rupp+Hubrach die sich seit dem Jahr 2000 im sogenannten „Herrz-Kreis“ zu Preisabsprachen trafen. Diese Hersteller kontrollieren 90 Prozent des Marktes, so dass sich das Bundeskartellamt zu drastischen Maßnahmen entschied und ein Bußgeld von 115 Millionen verhängte.

Nur die Unternehmen, die bei der Aufklärung an vorderster Front mithalfen, bekamen einen Bonus im Rahmen einer geringeren Geldbuße.

Nach Angaben des Optikerverbandes ZVA lag der Umsatz für 2009 bei gut 4,8 Milliarden Euro. Verkauft wurden 11,2 Millionen Fassungen und 34 Millionen Brillengläser.

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TAGS: Abzockfallen, Berufsgenossenschaft, Betrug, Betrugsprüfung, Brillenschäden, Bundeskartellamt, Crime, Den Tätern auf der Spur, Ehrlichkeit, finanzieller Schaden, Haftpflichtversicherung, Haftung, Kassengriff, Konsumentenschutz, Prävention, Produktbeobachtung, Produktsicherheit, Rechnungsprüfung, Regreß, Seriösität, Tugenden, Unfallversicherung, Urkundenfälschung, Vermögensabschöpfung, Versichertengemeinschaft, Versicherungsbetrug, Versicherungsmissbrauch, Versicherungsschutz

Mietwagen und grobe Fahrlässigkeit

Wenn der Arbeitgeber für seinen Mitarbeiter bei einer gewerblichen Autovermieterin ein Fahrzeug anmietet und eine Haftungsfreistellung beantragt für selbstverschuldete Unfälle mit einer Selbstbeteiligung von 770,00 Euro, dann gilt diese Haftungsreduzierung für den Mieter und den Fahrer nach Art der Vollkaskoversicherung.

Der Mieter darf darauf vertrauen, dass die Reichweite des mietvertraglich vereinbarten Versicherungsschutzes im Wesentlichen dem Schutz entspricht, den er als Eigentümer und Versicherungsnehmer in der Vollkaskoversicherung genießen würde.

Nach Treu und Glauben muss der Autovermieter seine allgemeinen Geschäftsbedingungen so abfassen, dass die Interessen künftiger Vertragspartner angemessen berücksichtigt sind, so die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, zuletzt im Urteil vom 20.05.2009 (Aktenzeichen –XII ZR 94/07).

In einem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Köln ging es um die Frage, ob auch ein stark alkoholisierter Mitarbeiter, welcher das angemietete Fahrzeug im Zustand absoluter Fahruntüchtigkeit zum Unfallzeitpunkt (2,96 Promille) gegen einen Baum gelenkt hat, nach den allgemeinen Bedingungen des Mieters für den verursachten Schaden in Höhe von 16.386,55 Euro aus dem Gesichtspunkt der groben Fahrlässigkeit haftet.

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TAGS: Auto & Verkehr, Autoversicherungen, Gerichtsurteile, grobe Fahrlässigkeit, Haftungsfallen, Kaskoversicherung, Kaskoversicherung, Konsumentenschutz, Leistungsfreiheit, Mietwagenpreise, Produktsicherheit, Rechtsprechung, Rechtsschutz, Regreß, Regulierung von Kfz-Schäden, Richterspruch, Risikominimierung, Schadenaufwand, Schadenfreiheitsrabatt, Totalschaden, Transparenz, Urteile, Urteile zu Versicherungen, VVG-Reform

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Produsa - Newsportal und Archiv zur Produktsicherheit, Schadenaufklärung und Produktrückrufen

 

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Wir wollen als Netzwerk interessanter Gesprächspartner sein und stehen für mehr Fairplay in der Produktsicherheit, Produktaufklärung, Sachmängelhaftung, Schadenaufklärung und den Möglichkeiten eines transparenten Schadenausgleich.

Wir zeigen Präsenz und verstehen uns als Kommunikationsdesigner zwischen Verbraucher,Handel und Hersteller.

Kundenzufriedenheit

Nur wenige Unternehmer wissen, was der beste Kritiker ihres Geschäfts -der Kunde- wirklich denkt. Das hat zur Folge, dass die Wünsche der Kunden unerkannt bleiben und eine Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen nicht stattfinden kann.

Wer ein gutes Kundenbeziehungsmanagement betreibt, bekommt treue Kunden, die gerne wiederkommen, auch im Falle eines Produktmangels.

Wer für andere Menschen aufrichtig Interesse zeigt, ist auch im Schadenfall überall willkommen.

In Produsa finden Sie Hinweise und Informationen zu Produkten aller Art. Über unsere Produktsuche erhalten Sie alle wesentlichen Informationen zu den verschiedensten Themenstellungen rund um Ihre Sicherheit. 

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Produsa ist offizieller Inhaber des Copyrights zur Veröffentlichung der deutschen Übersetzung der RAPEX-Meldungen – dem Schnellwarnsystem der EU für alle gefährlichen Konsumgüter, die von den einzelstaatlichen Behörden gemeldet wurden. In den Meldungen werden alle Informationen über das Produkt, der von ihm ausgehenden Gefahr und die entsprechenden Maßnahmen beschrieben, die in dem betreffenden Land ergriffen wurden. Produsa ist einer der wenigen deutschen Lizenznehmer und veröffentlicht Rapex-Meldungen exklusiv in deutscher Übersetzung.

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