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Autoschlüssel in Briefkasten geworfen – Kaskoversicherung musste nicht voll zahlen
Die Fahrzeugrückgabe eines Mietwagen oder die Überlassung an eine Werkstatt zur Reparatur durch Einwurf eines Fahrzeugschlüssels in einen „Briefkasten“ ist ein alltäglicher Fall. In einem Rechtsstreit vor dem Amtsgericht Düsseldorf ging es um die Frage des Schadenersatzes, wenn zur Überwindung der Wegfahrsperre der passende Schlüssel zum Einsatz kommt, den sich ein Dieb aus einem unzureichend gesicherten Briefkasten angelt.
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Langenfeld: Brandursache steht fest - Flexarbeiten führen zu Großbrand
Am 11. Mai, gegen 13.15 Uhr, erhielten Rettungskräfte und Polizei Kenntnis von einem Brand auf einem Firmengelände Am Hauweg. Auf dem Betriebsgelände waren zwei aneinandergebaute Hallen, in denen Strohballen und landwirtschaftliche Geräte gelagert wurden, in Brand geraten. Am frühen Morgen des Folgetages nahmen die Brandermittler des Kommissariates 1 der Kreispolizei Mettmann die Ermittlungen zur Brandursache auf.
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Kfz-Haftpflicht nimmt Kunden wegen Unfallflucht in Regress
Ein Autofahrer hatte beim Einparken ein anderes Fahrzeug beschädigt und sich vom Unfallort entfernt. In seinem Urteil vom 01.10.2010 (Aktenzeichen 13 S 75/10) stellt die Kammer des Landgerichts Saarbrücken fest, dass die Warte- und Aufklärungspflichten nicht erfüllt und damit die Obliegenheiten aus dem Versicherungsvertrag verletzt wurden.
Die Haftpflichtversicherung zahlte aufgrund des Direktanspruches des Geschädigten die Reparaturkosten und nahm den Verursacher auf Erstattung von 2.500 Euro erfolgreich in Regress.
Die Kammer verwies darauf, dass durch die Einführung des VVG 2008 und die Neufassung des § 28 VVG nF. auf die sogenannte Relevanzrechtsprechung nicht mehr zurückgegriffen werden kann. Arglistig handelt der Versicherungsnehmer bereits dann, wenn er sich bewusst ist, dass sein Verhalten den Versicherer bei der Schadensregulierung möglicherweise beeinflussen kann.
Lesen Sie hierzu die Urteilsgründe:
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24.431 Fahrzeugdiebstähle in Schweden
Nach der Jahresstatistik wurden in Schweden 24.431 Fahrzeuge gestohlen. 6.539 waren zum Stichtag (09.02.2011) aus dem Vorjahr noch in Fahndung. Der Anteil der Fahrzeuge der deutschen Markenhersteller Audi, BMW, Mercedes, Opel, Porsche und VW lag bei 3.800 Fahrzeugen, wobei insgesamt die Marke Ford bei allen Fahrzeugherstellern mit 1.870 die Spitzenposition einnahm. 866 Fahrzeuge dieser Hersteller stehen nach wie vor in der Fahndungsliste der Polizei.
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VdS-Fachtagung "Ermittlung von Brand- und Explosionsursachen" (Fahrzeugbrände)
In diesem Jahr lädt VdS am 14. April 2011 zur sechsten Informationsveranstaltung nach Köln ein. Die Fachtagung hat sich als Dauerbrenner und Branchentreff für Sicherheitsverantwortliche, Sachverständige, Brandermittler und Experten aus Revision, Controlling sowie der versicherungstechnischen, schaden- oder regressbearbeitenden Bereiche der Versicherungsunternehmen entwickelt.
Hochkarätige Referenten garantieren einen breiten Überblick zu aktuellen Meilensteilen und zukunftsorientierten Lösungen der Brandursachenermittlung.
Im Durchschnitt brennen in den deutschsprachigen Regionen (D-A-CH) rein statistisch betrachtet jährlich rund 46.000 Fahrzeuge. 125 tägliche Brände erfordern auf Seiten der Sicherheitsverantwortlichen bei Feuerwehren, Polizei und Versicherungen einen hohen aktuellen Informationsstand zur Einschätzung der Brandursachen und der sich hieraus ergebenden Haftungsfragen.
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Kfz-Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung - nicht alle Kosten werden übernommen
Im neuesten Urteil des OLG Celle (AZ 14 U 78/10), befasste sich das Gericht, mit den Anwaltskosten für die Einholung einer Deckungszusage bei einem Rechtsschutzversicherer. Der Streitwert betrug rund 230,00 Euro. Ein Autofahrer war schuldlos in einen Verkehrsunfall verwickelt worden.
Der durch ihn beauftragte Rechtsanwalt meldete erst einmal die Ansprüche beim gegnerischen Unfallversicherer an, um anschließend eine Deckungszusage beim Rechtsschutzversicherer einzuholen.
Hierfür stellte er dem Mandaten eine Rechnung über 230,00 Euro.
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Tauwetter führt verstärkt zu Wasserrohrbrüchen
Der Spezialversicherer Hiscox gibt Hinweise, wie sich Schäden vermeiden und Folgen mindern lassen, nach dem das milde Wetter in den letzten Tagen verstärkt zum Bruch von Wasser- und Heizungsleitungen führte. Grund dafür ist das Auftauen und Platzen von Rohren, die während der Kälteperiode vereist sind. Schäden durch ausgetretenes Leitungswasser kosten Hausrat- und Gebäudeversicherer in Deutschland nach Auskunft von Hiscox jährlich mehrere Milliarden Euro.
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Urteile zur Entschädigung gestohlener Navigationsgeräte
Zu diesem Thema kommt es immer wieder zu Streitigkeiten wegen der Auslegung der Versicherungsbedingungen. Verbraucher tun gut daran, ihre Versicherungsbedingungen zu prüfen. Im Laufe der Jahre hat sich auch zu den fest eingebauten Navigationsgeräten ein rasanter technischer Fortschritt ergeben, so dass nicht nur die Bedingungen vieler Kaskoversicherer modifiziert wurden, sondern auch die Anforderungen an Sachverständige zur Bemessung des Wiederbeschaffungswertes und der Ermittlung des Verkaufspreises eines typgleichen Gerätes gestiegen sind.
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Wenn der Schuss nach hinten losgeht - Silvesterfeuerwerk richtet jedes Jahr große Schäden an

Mit Tipps für den Alltag vor dem Jahreswechsel greift die HUK-Coburg ein Thema auf, damit der Schuss zu Silverster nicht nach hinten losgeht. Das neue Jahr beginnt und Millionen Deutsche begrüßen es mit Raketen und Böllern. Nicht selten endet dieses Vergnügen in der Notaufnahme eines Krankenhauses oder mit erheblichem Sachschaden. Wer die Silvesternacht genießen will, dem rät die HUK-COBURG, nur Feuerwerkskörper zu verwenden, die zuvor von unabhängigen Prüfanstalten getestet worden sind.
Klar, Feuerwerkskörper sollten nur in einwandfreiem und vor allem unbeschädigtem Zustand verwendet werden.
Lässt sich eine Rakete oder ein Böller nicht gleich zünden, weg damit!
Übrigens verrät der Aufdruck BAM auch, wer mit den Feuerwerkskörpern hantieren darf: Klasse II oder Kathegorie F2 darf nur zu Silvester und nur von volljährigen Personen verwendet werden. Feuerwerkskörper der Klasse I oder der Kathegorie F1 - zum Beispiel Knallbonbons oder Wunderkerzen - können auch schon Jugendliche ab zwölf Jahren allein in die Hand nehmen.
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Keine Haftung bei Erfüllung der Sorgfaltspflichten bei winterlichen Parkplatzunfall
Das Landgericht Detmold (AZ: 10 S 150/09) musste sich erst kürzlich mit einem ungewöhnlichem Fall beschäftigen. Hierbei ging es um ein verkehrsgerechtes ordnungsgemäß auf einem Privatparkplatz (Hotel) abgestelltes Fahrzeug und das Einsetzen von Schnee und Frost.
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