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LKA NRW warnt vor Skimming an Fahrscheinautomaten

Neue Begehensweise zur illegalen Erlangung von Kartendaten, Täter manipulieren jetzt auch Fahrscheinautomaten mittels Skimming-Technik.

Im Jahr 2010 kam es zu einem massiven Anstieg der Manipulationen von Geldautomaten, um an Magnetstreifendaten von Debitkarten (sog. EC-Karten) und die Geheimzahl (PIN) zu gelangen.

Allein in NRW wurden rund 1200 Fälle bekannt. Der Schwerpunkt beim Skimming liegt auch im Jahr 2011 bei Angriffen auf Geldautomaten. Die Täter erschließen sich aber immer neue Wege, um an die Kartendaten zu gelangen. An Bahnhöfen im Rheinland, Ruhrgebiet und in Ostwestfalen sind die ersten Fälle aufgetreten, bei denen sie Fahrscheinautomaten mit „Skimming-Technik“ präpariert haben.

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TAGS: Abzockfallen, Datendiebe, Datenklau, Datenmissbrauch, Datensicherheit, Fahrscheinautomaten, Geldautomaten, Skimming

Zahlungskartenkriminalität 2010

Wiesbaden

Die Zahl der Angriffe auf Geldautomaten bewegt sich seit Jahren auf hohem Niveau. 2010 war nach einem Rückgang im Vorjahr wieder ein deutlicher Anstieg der Fallzahlen bei Manipulationen festzustellen.2010 wurden in Deutschland 3.183 Angriffe auf Geldautomaten registriert, was eine Steigerung von 55 % gegenüber dem Vorjahr (2.058 Angriffe) bedeutet. Dabei waren 1.765 verschiedene Geldautomaten das Ziel von Manipulationen, auch hier ist eine Steigerung im Vergleich zu 2009 zu verzeichnen, und zwar um 83 % (2009: 964 Automaten). Geldautomaten in stark frequentierten Bereichen wie Fußgängerzonen oder Bahnhöfen wurden mehrfach manipuliert.

Demzufolge wurden im Jahr 2010 schätzungsweise 190.000 Kartenkunden Opfer von Skimming-Delikten. Nach Schätzungen lag der daraus resultierende Schaden allein bei den Debitkarten bei rund 60 Millionen Euro und damit 20 Millionen höher als im Vorjahr (2009: 40 Millionen Euro).

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TAGS: Betrug, Betrugsdelikte, Betrugsfälle, Betrugsprüfung, Bin Raiding, Datenbanksystem, Datendiebe, Datenklau, Datenmissbrauch, Datensicherheit, Datensicherung, Geldautomaten, Kartenlesegerät, Kreditkarten, Skimming, Sperrnummern

Unbekannte spähten die Kontodaten von über 30 Geschädigten aus

Duisburg

In mehr als 30 Fällen hoben Unbekannte jeweils bis zu vierstellige Beträge von den Konten Duisburger Bankkunden ab, deren Daten sie zuvor ausgespäht hatten. Die Täter hatten den Geldautomaten einer Bank auf der Königstraße manipuliert. Mittels eines täuschend echt aussehenden Aufsatzes über dem Kartenschlitz lasen sie vermutlich die Magnetstreifen der Bankkarten aus. Mit einer versteckt angebrachten Kamera dürften die Täter dann die PIN-Codes aufgezeichnet haben, mit denen die Bankkunden Bargeld abholten. Wie in ähnlichen Fällen üblich, erfolgten kurze Zeit später unberechtigte Geldabhebungen aus dem Ausland, in diesem Fall aus den Vereinigten Staaten. Dieses „Skimming“ genannte Verfahren ist zurzeit auch Gegenstand eines Prozesses vor dem Landgericht Wuppertal, bei dem eine rumänische Bande bundesweit über eine Millionen Euro erbeutete.

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TAGS: Betrugsdelikte, Betrugsfälle, Beutezug, Bin Raiding, Datenklau, Datenmissbrauch, Geheimzahl, Geldautomaten, geprellte Kunden, Langfinger, Nicht mit mir, Sicherheitshinweis, Skimming

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