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Sicherheit für europäische Verbraucher: Rapexbericht 2010

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Produktrückrufe

Licht kann plötzlich ausfallen, Honda CR-V muss in die Werkstatt

Honda ruft CR-V aus den Baujahren 2001- 2004 zurück, die Scheinwerfer für Abblendlicht können unter Umständen während der Fahrt nicht angehen oder plötzlich ausgehen, was zu einem Verkehrsunfall führen kann.

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Erstickungs- und Verbrennungsgefahr: Rauchmelder funktioniert unter Umständen nicht

Der fotoelektrische Rauchmelder BR102 der Firma Brennenstuhl wird vom Markt genommen und von den Verbrauchern zurückgezogen, da sein Schutz nicht ausreichend ist.

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Brandgefahr: Honda ruft Golden Wing zurück

Honda ruft die Golden Wing in die Werkstatt, eine mögliche Fehlfunktion des hinteren Bremszylinders kann zu einer Überhitzung der hinteren Bremsanlage bis hin zum Brand führen.

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Sturzgefahr: Frontbremse vom Roller Honda Lead kann blockieren

Der Scooter "Lead" kann wegen Korrosion ein Problem mit der Vorderbremse bekommen. Diese kann schlimmstenfalls blockieren.

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Triumph Motorräder können Topcase verlieren

Die Triumph Maschinen Sprint GT und Tiger 800 sowie Tiger 800 XC können ihre Gepäckbox während der Fahrt verlieren und so den nachfolgenden Verkehr gefährden.

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Vorsicht: Rückbremse kann versagen bei Honda PAN EUROPEAN

Honda ruft die PAN EUROPEAN ST1300/A in die Werkstatt durch eine defekte Verbindung kann Luft in die Bremsleitung geraten und dadurch die Rückbremse versagen. Es herrscht Unfallgefahr.

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Honda VT750C kann während der Fahrt ausgehen

Eine Fehlfunktion des Winkelsensors ist die Ursache für den Rückruf der Honda VT750C, die beim Fahren und im Leerlauf plötzlich abwürgen kann. Dies kann unter Umständen zu einem Unfall führen, bei dem der Fahrer die Kontrolle über das Motorrad verlieren kann.

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Vorsicht bei der F4 von MV-Augusta kann Hilfsrahmen brechen

MV-Agusta ruft die F4 Modelle wegen eines instabilen Hilfsrahmens in die Werkstatt.

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Honda Motorräder können das Topcase während der Fahrt verlieren

Verschiedene Modelle des Motorrads Honda können wegen defekter Halteklammern ihre Gepäckbox während der Fahrt verlieren und so den nachfolgenden Verkehr gefährden.

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Rückruf von Oh Baby London Strampler (TK Maxx)

Der Baby-Stampler von "Oh Baby London" wird von TK Maxx zurückgerufen. Druckknöpfe könnten sich lösen und so eine Große Gefahr für Babys darstellen. Die Metallteile des Strampler könnten verschluckt werden. TK Maxx rät dazu die Strampler nicht mehr zu benutzen. Diese Strampler waren in verschiedenen Farben und Musteren zwischen Dezember 2010 und Februar 2011 in den TK Maxx Filialen im Verkauf.

Fotos der in Frage kommenden Strampler und die Pressemitteilung finden Sie hier.

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Kfz-Rückrufbilanz 2010

Für das vergangene Jahr meldet das Kraftfahrtbundes einen neuen Rekord und damit den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. 185 Rückrufaktionen allein in Deutschland, mit 114 Aktionen mit besonderer Gefährlichkeit des Mangels, führten gleichzeitig zu einer Verdoppelung der Zahl der betroffenen Fahrzeuge auf 1,19 Millionen zum Vorjahr 2009 (617.000).

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Babylederschuhe – C&A startet Rückrufaktion

Chemische Untersuchungen haben bei mehreren von C&A vertriebenen Babyschuhen die Substanz Chrom (VI) nachgewiesen. C&A Europa hat daraufhin entschieden, die entsprechende Ware umgehend aus dem Verkehr zu nehmen. Darüber hinaus bittet das Unternehmen seine Kunden im Rahmen einer Rückrufaktion um die Rückgabe und Nichtverwendung bereits verkaufter Artikel. C&A bietet an, die Ware zu ersetzen oder den Kaufpreis zu erstatten. Betroffen sind europaweit insgesamt 20.000 Krabbelschuhe.

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HOTDOGS - Rückruf der Firma Abbelen

Die Verbraucher werden gebeten, Erzeugnisse der Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) vom 5.8.2010 bis 11.8.2010 gegen Erstattung des Verkaufspreises an den Händler zurück zu geben. Bei der Qualitätssicherung wurde festgestellt, dass HotDogs mit Listerien kontaminiert sind.

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REWE International AG - Chef Menü Produkte

Österreich

Die REWE International AG meldet einen öffentlichen Rückruf zu fünf CHEF Menü Produkten, mit den Bezeichnungen: Faschierte Laibchen mit Kartoffelpüree (330g), Kalbsbutterschnitzel (370g), Spaghetti Bolognese (350g), Seehechtfilet gebraten (360g) und Fleischbällchen mit Fusilli (360g).

In diesen Produkten könnten sich kleine Hartplastikteile befinden.

Von dem Verzehr wird dringend abgeraten.

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Suzuki Swift - Kraftstoffschlauch

6340 Suzuki Swift werden in Deutschland zurückgerufen, weil ein Kraftstoffschlauch beschädigt sein könnte. Von der Rückrufaktion sind die Fahrzeuge mit 1,3- und 1,5-Liter-Benziner aus den Baujahren 2005 bis 2008 betroffen. Durch einen Kontakt des Kraftstoffschlauches mit dem Drosselklappengehäuse kann es zu einer Beschädigung des äußeren Mantels des Kraftstoffschlauches kommen, so die Pressesprecherin der Herstellers, Tanja Berwinkl.

Es besteht ein erhöhtes Brandrisiko, sobald der Kraftstoffschlauch verletzt ist. Die im ungarischen Magyar produzierten Kleinwagen waren erst im August 2008 von einer Rückrufaktion betroffen. Damals gab es auch schon Probleme mit dem Kraftstoffschlauch, allerdings bei dem Modell Swift Sport mit dem 1,6l-Motor.

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GlaxoSmithKline (GSK) warnt vor einem möglichen Gesundheitsrisiko

GlaxoSmithKline (GSK) warnt vor einem möglichen Gesundheitsrisiko durch einen dauerhaft übermäßigen Gebrauch der zinkhaltigen Prothesenhaftmittel COREGA, Ultra Haftcreme Frisch und COREGA, Ultra Haftcreme Neutral. GSK hat sich als Vorsichtsmaßnahme freiwillig dazu entschlossen, die Herstellung, den Vertrieb und die Bewerbung dieser Produkte einzustellen.

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Toyota Corolla - Probleme mit der Lenkung werden geprüft

Der Toyota-Chef Akio Toyoda kündigte nach dem weltweiten Rückruf von 8,5 Millionen Fahrzeugen an, ein neues Bremssystem in alle zukünftigen Modelle einbauen zu lassen. Allerdings werden die Beteuerungen um mehr Transparenz und Verbraucherschutz überschattet von einer neuen Meldung um mögliche Probleme mit der Lenkung bei Corolla-Modellen. Momentan liegen etwa 100 Kundenbeschwerden vor.

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TAGS: Herstellerinformationen, Konsumentenschutz, Produktbeobachtung, Produktrückrufe, Produktsicherheit, Produsa, Risikomanagement, Risikoprophylaxe

US-Behörde fordert Herausgabe interner Unterlagen

Für den japanischen Autobauer spitzt sich die Lage zu. Die US-Behörde für Verkehrssicherheit ordnete eine Untersuchung über mögliche Versäumnisse bei den Rückrufaktionen des japanischen Autoherstellers Toyota an. Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) forderte Toyota dazu auf, zu den drei letzten Rückrufen,  interne Unterlagen über die Rückrufaktionen herauszugeben, mit welchen der Hersteller auf Probleme mit Gas- und Bremspedalen reagiert hatte. Mit der Untersuchung soll geklärt werden, wann der Hersteller von den Produktfehlern erfahren und wie er auf Kundenbeschwerden intern reagiert hat. Die Sicherheitsbehörde will auch prüfen, welche der Probleme bei der Pre-Produktion und Post-Produktion der betroffenen Fahrzeuge entdeckt wurden. Dazu sind von der Sicherheitsbehörde Informationen über die Produktion (Daten, Störungen, Beschwerden, Garantiefälle, Kopien von Tests, Termine von Sitzungen, Zeitpläne und Information der Lieferanten) angefordert worde

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Produktsicherheitswarnung - nach Todesopfern wiederholt Lidl seinen Rückruf

Den Rückruf der Lidl-Sorten „Reinhardshof, Harzer Käse“ und „Reinhardshof, Bauernkäse mit Edelschimmel“ des österreichischen Herstellers Prolactal GmbH sollten Konsumenten unbedingt beachten. In einzelnen Proben wurde bei Analysen ein erhöhter Wert von sogenannten Listerien festgestellt. An diesen Bakterien waren im vergangenen Jahr zwei Deutsche und vier Österreicher gestorben und zwölf Menschen erkrankten. Nach Mitteilung der Österreichischen Agentur für Gesundheits- und Ernährungssicherheit (AGES) konnte der Zusammenhang nach Überprüfung der Einkaufszettel der Erkrankten erst jetzt hergestellt werden.

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Toyota Tacoma 4WD

In den USA müssen 8.000 der verkauften Pick-up „Tacoma“ in die Werkstatt. Bei dem Modell kann es zu einem Abriss der vorderen Antriebswelle kommen. Es handelt sich nach Mitteilung von Toyota um einen Fabrikationsfehler, der lediglich bei zwei Chargen des Bauteils aufgetreten sei.

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Honda Rückrufaktion wegen Airbag-Problemen

Der japanische Autobauer meldet weltweit einen Rückruf von knapp 440.000 Fahrzeugen. Von dem Rückruf sind 437.763 Autos der Modellreihen Accord, Civic, Odyssey, Pilot, CL und CR-V sowie die TL-Modelle der Premiumtochter Acura, betroffen. Zusätzlich fallen in Japan unter den Rückruf die Modellreihen Inspire, Saber und Lagreat.

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Cardiac Science Defibrillatoren Powerheart 9300A, 9300E, 9300P, 9390A,9390E und CardioVive 92532

Die Cardiac Science Corporation hat eine freiwillige Rückrufaktion gestartet und informiert über eine korrektive Maßnahme im Zusammenhang mit den automatischen externen Defibrillatoren Powerheart 9300A, 9300E, 9300P, 9390A, 9390E und der CardioVive 92532. Etwa 12.200 AEDs (automatische externe Defibrillatoren) sind von der Rückrufaktion betroffen.

Bei Wiederbelebungsversuchen kann nicht ausgeschlossen werden, dass evtl. nicht die gewünschte Therapie erzielt wird, was zu schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen oder zum Tod führen kann.

Diese AEDs wurden auf eine Art und Weise hergestellt, die sie unter bestimmten Bedingungen potenziell fehleranfällig macht. Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde FDA wurde über diese Situation in Kenntnis gesetzt

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Mares - Schnellkupplung Nemo Air Tauchcomputer

MARES Italien informiert darüber, dass eine erneute Rückrufaktion des Tauchcomputers NEMO AIR gestartet werden musste. Obwohl der O-Ring in der Schnellkupplung zwischen Schlauch und Tauchcomputer getauscht wurde (Rückrufaktion 2009), kann dennoch eine Undichtigkeit entstehen. Die bisherige Lösung bestand darin, den bestehenden O-Ring durch einen neuen O-Ring aus einem anderen Material zu ersetzen. Diese Maßnahme verbesserte zwar die Leistung. Um aber eine maximale Leistung und Zuverlässigkeit zu erreichen, wurden weitere Tests des Herstellers vorgenommen, so dass unter besonders schweren Bedingungen eine Undichtigkeit nicht ausgeschlossen werden kann.

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TAGS: Herstellerrückruf, Konsumentenschutz, Produktbeobachtung, Produktmängel, Produktrückrufe, Produktsicherheit, Produsa, Rückrufaktion, Risikominimierung, Tauchcomputer, Tauchsport, wichtige Produktsicherheitsinformation

Honda – VT 750 C – Brandgefahr

Wegen eines fehlerhaft eingebauten Batteriepluskabels muss Honda europaweit 10.600 Krafträder der Baureihe VT 750 C in die Vertragswerkstätten beordern. Aus den Produktionzeiträumen 2007 bis 2009 sind in Deutschland 2.121 Krafträder betroffen. Das Stromkabel kann aufgrund eines Einbaufehlers scheuern und schlimmstenfalls durchgerieben werden. Neben einem Kurzschluss besteht auch Brandgefahr. Die Rückrufaktion läuft seit 14. Dezember 2009.

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Produsa - Newsportal und Archiv zur Produktsicherheit, Schadenaufklärung und Produktrückrufen

 

Bringen Sie mit Produsa dem Newsportal für mehr Produkt-Sicherheit und Aufklärung Ihr Eigenkontrollsystem auf den aktuellsten Stand. Vertiefen und aktualisieren Sie Ihre Kenntnisse. Lernen Sie durch frühzeitige Information präventive und gleichzeitig kostengünstige Lösungen kennen. Nutzen Sie unser Praxiswissen.

Welche Idee steckt hinter Produsa?

Wir wollen als Netzwerk interessanter Gesprächspartner sein und stehen für mehr Fairplay in der Produktsicherheit, Produktaufklärung, Sachmängelhaftung, Schadenaufklärung und den Möglichkeiten eines transparenten Schadenausgleich.

Wir zeigen Präsenz und verstehen uns als Kommunikationsdesigner zwischen Verbraucher,Handel und Hersteller.

Kundenzufriedenheit

Nur wenige Unternehmer wissen, was der beste Kritiker ihres Geschäfts -der Kunde- wirklich denkt. Das hat zur Folge, dass die Wünsche der Kunden unerkannt bleiben und eine Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen nicht stattfinden kann.

Wer ein gutes Kundenbeziehungsmanagement betreibt, bekommt treue Kunden, die gerne wiederkommen, auch im Falle eines Produktmangels.

Wer für andere Menschen aufrichtig Interesse zeigt, ist auch im Schadenfall überall willkommen.

In Produsa finden Sie Hinweise und Informationen zu Produkten aller Art. Über unsere Produktsuche erhalten Sie alle wesentlichen Informationen zu den verschiedensten Themenstellungen rund um Ihre Sicherheit. 

Rapex-Meldungen

Produsa ist offizieller Inhaber des Copyrights zur Veröffentlichung der deutschen Übersetzung der RAPEX-Meldungen – dem Schnellwarnsystem der EU für alle gefährlichen Konsumgüter, die von den einzelstaatlichen Behörden gemeldet wurden. In den Meldungen werden alle Informationen über das Produkt, der von ihm ausgehenden Gefahr und die entsprechenden Maßnahmen beschrieben, die in dem betreffenden Land ergriffen wurden. Produsa ist einer der wenigen deutschen Lizenznehmer und veröffentlicht Rapex-Meldungen exklusiv in deutscher Übersetzung.

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